Gina-Lisa Lohfink wird von den Medien gerne mit einer gewissen Häme betrachtet und als gescheiterte Castingkandidatin, die letztlich im Pornomillieu landete, gehandelt.
Tatsache ist, dass sie beim Casting für "Germany's Next Topmodel" teilnahm, und Tatsache ist auch, dass von Ihr ein privater Pornofilm im Internet kursiert, ähnlich unfreiwillig freiwillig, wie wohl auch bei Paris Hilton und Kim Kardashian. Gehört heute einfach zum guten Ton und nutzt vermutlich mehr, als es schadet.
Tatsache ist aber halt auch, dass Gina-Lisa, kaum dass sie weibliche Formen annahm, einen Schönheitswettbewerb nach dem anderen gewann, Miss Frankfurt, Miss Darmstadt, Miss Supermodel und "Queen of the World/Internet", um nur die wichtigsten zu nennen.
Und die ganze Zeit über war und ist sie auch gut im Geschäft, als It-Girl, Werbe-Ikone, Moderatorin oder was immer sich gerade anbietet. Die bisherigen "Topmodel"-Gewinnerinnen können von solchen gutdotierten Engagements in der Regel nur träumen. Mit ihrem Magazin bei MyVideo (Gina Lisas Welt) erlangt die selbsternannte Killerbarbie zudem Einschalt(Klick-)quoten, von denen auch die meisten Fernsehmacher nur träumen können.
Stars und Sternchen drehen sich nicht um die Welt, sondern meist nur um sich selbst. Dennoch gibt es viele Leute, die ihnen dabei zuschauen, und sei es auch nur, weil sie sich zielsicher lächerlich machen und Karikaturen ihrer selbst sind.