Witzige Karikaturen und satirische Kurzbiografien von Politikern, Managern und anderen überflüssigen Leuten.
 
Silvio Berlusconi:
 
 

Il Duce Berlusconi  

 
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Kommentar/Kurzbiografie:
Neben Arnold Schwarzenegger ist Silvio Berlusconi eine der schillernsten Erscheinungen der internationalen Politik, ein echter Showman. Gelegentlich liest man, dass er seine Karriere einst als "Bänkelsänger" auf Kreuzfahrtschiffen begonnen habe. Das ist so nicht ganz richtig. Er hat Jura studiert und dieses Studium auch mit "summa cum laude" abgeschlossen. Offenbar hatte er sich aber während seines Studiums gutes Geld als Sänger dazuverdient, und zudem auf den diversen "Traumschiffen" manchen Kontakt erworben, sowie den Umgang mit reichen aber dummen Leuten erlernt.
 
Dies, sowie gute Beziehungen seines Vaters (der ihm als Bankchef Kredite und Bürgschaften verschaffte), dürfte ihm dann bei der Gründung seiner eigenen Immobilienfirma, mit der er den Grundstock seines Vermögens erwarb, außerordentlich nützlich gewesen sein. Später stieg er dann auch in die Medienbranche ein, und erwarb dabei nach und nach eine so dominierende Stellung, dass deutsche Konzerne wie Springer, Kirch und Bertelsmann im Vergleich dazu wie ganz kleine Lichter erscheinen.
 
Erste Kontakte zur Politik nahm er bereits in dieser Zeit als Medienmogul auf. Wenn es um Medienmacht geht, sind Politiker und Unternehmer natürliche Verbündete; - und da wo eventuell Zweifel bestehen, werden diese von Konzernseite mit einträglichen Beraterverträgen (Zubrot für Politiker als Honorierung kleiner "Gefälligkeiten") ausgemerzt. Es erscheint aber als natürliche Entwicklung eines unaufhaltsamen Aufsteigers, dass er schließlich auch selber in die Politik ging. Wobei die zur Verfügung stehenden Medienplattformen und Geldmittel außerordentlich hilfreich waren.
 
Gegner von Berlusconi vermuten allerdings, dass vor allem geschäftliche Interessen der Grund für den Wechsel in die Politik waren. Tatsächlich hatte seine Medienfirma zu diesem Zeitpunkt mit erheblichen finanziellen und juristischen Problemen und Einschränkungen zu kämpfen.
    Zudem steht bereits der Beginn seiner politischen Karriere juristisch auf wackligen Füßen. Zum Beispiel gibt es ein Gesetz, nach dem er als Medienmogul (Inhaber umfangreicher TV-Konzessionen) niemals zu einer politischen Wahl hätte antreten dürfen. Merkwürdiger Weise gab es aber niemals Klagen deswegen. Auch das er nach und nach alle rechtlichen Schranken für sein Medienimperium beseitigte und schließlich sogar persönlichen Schutz vor Strafverfolgung als Gesetz etablierte, bewirkte kaum Gegenwehr. Oder aber, sie wurde einfach totgeschwiegen, denn Berlusconi beherrscht 90% der italienischen TV-Sender.
 
Satirisches Multimedia-Denkmal für den Cavaliere.
 
Und noch 'ne Berlusconi-Karikatur

 

Politiker
sind zwar nur das zweitälteste Gewerbe der Menschheit, aber dafür noch deutlich anrüchiger als das erste, das auch schon keinen besonders guten Ruf genießt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 

 
Präsentation & Programmierung (c) 2011 Peter Kerl
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